JavaEE gegen RubyOnRails

by ischroedi on 2. März 2008

Seit einigen Monaten bastele ich etwas mit Ruby on Rails herum und bin aus beruflichen Gründen wieder am Scheideweg angekommen. Verwende ich nun Java(TM) EE Komponenten für “mittelgroße” Webseiten und Anwendungen oder verwendet ich RubyOnRails für die Entwicklung von Webseiten.

Die Vorteile, soweit ich es Beurteilen kann sind hier folgende:

Java(TM) EE (JSF, JSP, Spring) RubyOnRails
Verwendung:

Beruflich komme ich in absehbarer Zeit “nur” mit Java(TM) EE Anwendungen in Berührung. Mit SQL (PL/SQL) musste ich mich leider auch anfreunden, was den Wissensstand hier auch immer auf den neusten stand hält.

    • Know-How vorhanden aber eingerostet.
    • Wir täglich benötigt.

Überwiegend im privaten Umfeld. Ruby wird mal schnell für ein paar kleine Skripte verwendet.

    • Ruby wird hin und wieder verwendet
    • RubyOnRails benötigt kurze Einarbeitungszeit
    • Praxisrelevanz weißt in meinem Fall klare defizite auf.
    • Derzeit keine Projekt absehbar in denen RubyOnRails verwendet werden kann.
      Datenbank:

Entweder kann ich via SQL(PL/SQL) mit der Datenbank interagieren oder kann hierfür die neuen Java Features, wie die Java Persistenz API verwenden.

Beide Lösungen erscheinen mir solide und gereift.
RubyOnRails bietet mir die Möglichkeit mit ActiveRecord auf Datensätze zuzugreifen. Hier gefällt mir besonders gut die Iterativen Entwicklungsmöglichkeiten (kommt gleich mehr dazu)
Iterative Entwicklungen:
Bisher keine Verwendung von iterativen Entwicklungszyklen.

RubyOnRails basiert auf iterativen Entwicklungszyklen und unterstützt dieses sehr gut.
Mit Migrations und Entwicklungsenviroments für Development, Test und Production hat man die Möglichkeiten zwischen den unterschiedlichen Datenbankschemas zu switschen und iterativ zu entwickeln während ein Projekt bereits online ist.
Fazit:

Gestandene Programmiersprace JAVA(TM) mit Enterprise Komponenten und Business Well-Know Faktor. Wir gerne in Firmen eingesetzt, da die Technologie bekannt ist und sie sich sehr oft bewährt hat.
Rails ist ein sich sehr schnell entwickelndes Framework, dass schnelle und iterative Entwicklungszyklen zulässt. Leider ist es in Unternehmenskritischen Anwendungen bisher nicht all zu oft anzutreffen. Damit ist eine praxisnahe Entwicklung nur im privaten Bereich möglich.

Einen Rails Mentor habe ich unter http://www.habsch.net gefunden.

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