Den richtigen Digitalen Camcorder finden….
Filmformate
Früher gab es beim TV geräten den PAL Standard, mittlerweile nimmt immer mehr den HDTV-Standard einzug. So senden mittlerweile auch zahlreiche Fernsehanstalten im neuen HDTV Format. Der Vorteil hierbei ist eine höhere Auflösung des Bildmaterial und eine genauere, schärfere Auflösung der Videobilder. Das Akronym HD steht hierbei für High Definition. Weiter Informationen zum Thema HDTV und PAL.
Es sollte allerdings bei der Anschaffung von HD Kameras bedacht werden, dass hierzu auch der entsprechende HDTV Monitor vorhanden sein muss, um optimale Bildergebnisse zu erzielen.
In Anbetracht der Releasezyklen im technischen Bereich sollte man bereits jetzt auf den High Definition Standard HDTV setzen. PAL ist bereits heute schon veraltet und die Qualität der Aufnahmen von HD sind hervorragend.
Speichermedien
Wer digital filmen möchte, der hat die Wahl zwischen den verschiedenen Speichermedien.
- MiniDV
- Digital-8
- MicroMV
- Mini-DVD
- DVD und Festplatte
- Festplatte
- Speicherkarten
- Blue-ray und HD-DVD
Mini DV
MiniDV Kassetten sind am häufigsten in Geräten vorzufinden, die MiniDV Kassetten haben die Größe eine Streichholzschachtel und können von 60 bis 80 Minuten Film speichern.
Digital-8
Die Digital-8 Kassetten sind nur von sony erhältlich und etwas größer als MiniDV. Derzeit sind nur noch sehr wenig Gerät mit digital-8 Kassetten erhältlich. Bisherige Hi8 Liebhaber wird es wohl zu Digital-8 hinziehen.
MicroMV
Hier werden die Filme ebenfalls mit dem MicroMV Format auf das Band gespeichert. 2001 wurde dieses Format eingeführt und ist bereits 2006 wieder vom Markt genommen worden. Entsprechende Kameras sind nicht mehr im Handel.
MiniDVD
Die MiniDVD sind eine ernst zunehmende Konkurrenz zu den bisherigen Bandmodellen. Hierbei brennt ein DVD Brenner, in der Kamera, das Filmmaterial direkt auf die DVD. Hier können allerdings keine “normalen” DVD Rohlinge verwendet werden, sondern eine kleinere Ausführung, der handelsüblichen DVD.
Speicherkapazität: 2,6 GB – Filmdauer: bis zu 60 Minuten in hoher Qualität.
Nachteil:
Der Datenimport, in Videoschnittprogramme, gestaltet sich sehr oft als schwierig oder nahezu unmöglich. Eine weitere Bearbeitung der Filmsequenzen kann nur auf Umwegen und mit Komprimierung, durch das MPEG-2 Format erreicht werden.
Dies geht allerdings sehr oft einher mit einem Qualitätsverlust des Videomaterials.
DVD und Festplatte
Videocamcorder, die ein DVD Laufwerk und eine Festplatte besitzen werden oft als Dualsysteme bezeichnet.
Hierbei können Videos auf der internen Festplatte gespeichert werden und die ausgewählten Filmsequenzen können, über den internen DVD Brenner der Kamera, direkt auf DVD geschrieben werden.
Hierbei werden die internen Videokompressionsalgorithmen angewandt, die dann mit guten Kompressions-und Qualitätsraten auf DVD geschrieben werden.
Vorteil:
Diese Geräte bieten mehr Speicherplatz, als normale DVD Camcorder und zudem den Vorteil, dass die Filme unter anderem auf der Festplatte gespeichert werden können.
Über die Rohlinge, die für diesen Kameratyp einzusetzen sind, muss man sich gesondert informieren.
Festplatte
Einige Kameramodelle sind mit einer internen Festplatte erhältlich.
Der Vorteil hierbei ist, dass sehr viel Speicherplatz zur Verfügung steht und die Kamera dennoch klein und handlich bleibt.
Schnelle Zugriffszeiten, mit direktem Sprung zur entsprechenden Stelle im Video, sind genauso problemlos möglich, wie sehr lange Videoaufnahmen (bis zu 40 Stunden).
Allerdings handelt es sich bei diesen Speicherkapazitäten, um rein theoretische Angaben, denn die Akkulaufzeit ist häufig um ein vielfaches geringer als die Speicherkapazität der Kamerafestplatte. Vorsicht ist bei der Kompression der Film -und Bilddaten, ins MPEG2 oder MPEG4 Format, geboten.
Für eine spätere Nachbearbeitung der Filmsequenzen sollte das Bildmaterial im RAW Format gespeichert werden.
Speicherkarten
Bisher kannte man die Speicherkarten aus dem Bereich der Fotokameras. Allerdings halten diese Speichermedien mittlerweile auch Einzug in die digitale Videografie. Spätestens mit der Einführung von SSD Speicherkarten, mit schnellen Zugriffszeiten können diese “Mini” Speicherwunder, als großer Konkurrent der Festplatte angesehen werden.
Vorteile: Die Speicherkarten lassen sich schnell auswechseln und können über einen Kartenleser auf einem PC überspielt und ausgelesen werden.
Blue-RAY und HD-DVD
Zu diesem neuen Speichertechnologien folgen noch weiter Informationen, allerdings kann man sagen, dass die gleichen Vor -& Nachteile wie bei der DVD gelten.
Allerdings ist die Speicherkapazität höher als bei der “normalen” DVD.
Speicherchips
CCD
Entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität haben auch die Bildsensoren. Hierbei gibt es die CCD Technik, die sogenannten “Charge Coupled Device” das bedeutet übersetzt “ladungsgekoppeltes Gerät” Dieser Bildsensor wird häufig auch in anderen technischen Geräten, wie z.B. Scannern oder Digitalkameras eingesetzt werden. Der CCD Chips wandelt Licht in elektronische Signale um. Hierbei gilt häufig, je mehr Licht der CCD Chip verarbeiten kann, desto besser die Bildqualität.
Günstige Camcorder verwenden einen CCD Chip. Hochwertige digitale Camcorder verwenden drei CCD Chips, die dann wiederum die drei Grundfarben rot, grün und blau darstellen. Hierdurch kann eine wesentlich bessere Bildqualität dargestellt werden, als wenn nur ein Chip sämtliche Farbdarstellungen übernehmen muss.
CMOS
Die CMOS Sensoren sind wesentlich günstiger, diese werden sehr oft bei günstigen Einsteiger Digitalkameras oder digitalen Camcorder verwendet. Die Bildqualität ist allerdings bei weitem nicht so gut, wie die der Kamera mit CCD Chipsensoren.
Es gibt allerdings auch neue “hochwertigere” CMOS Sensoren, die eine höhere Bildqualität als CCDs versprechen. Hier sollte man allerdings immer einen Einzelfalltest oder einen Testbericht des Fachmanns heranziehen, um eine Entscheidung treffen zu können. Die neue CMOS Sensoren sind lichtempfindlicher und erreichen dadurch bessere Farbwerte als die bisherigen CMOS Chipsensoren. In machen Fällen sogar als CCDs.
Votum
Der Einsatz von mehreren Speicherchips des Typs CCD ist sinnvoll. Hierdurch können qualitativ hochwertige Aufnahmen erzielt werden.
Handhabung und Ergonomie der Kamera
Ergonomie/ Bedienungskomfort
Bei Handys stellt man oft fest, dass das Menüs oft ähnlich gehalten werden und sich aufgrund von langjährigen Endkungentests und Studien nur bedingt in ihrer Benutzerführung ändern.
Bei neuen Kameramodellen ist die Benutzerführung manchmal etwas hakelig und holprig.
In manchen Fällen lohnt es sich eine weiterentwickelte Kamera mit vielen Jahren Nutzerfahrungen zu beschaffen, da hier oft auch das Know-How im Kernbereich des Kameraherstellers liegt.
(Analog zu Windows, als quasi Standard Betriebssystem werden hier sehr wenig Schulungen für Betriebsystem und Office Produkte benötigt – denn viele Menschen nutzen Microsoft Windows und die Office Produkte)
Energieversorgung
Wie lange kann ich mit einer digitalen Videokamera Aufnahmen machen. Gerade bei dieser Bewertungskennzahl spielen viele andere Eckpunkte eine Rolle. Denn die Akkuleistung hängt sehr oft von dem verwendeten Display, der Auflösung, des Helligkeitsfaktor und weiteren Faktoren.
Oft werden hier Durchschnittswerte angegeben, die bei optimalen Bedingungen, also im Labor, ermittelt wurden.
Gewicht
Das Gewicht der Kamera sollte so gewählt werden, dass man bei den häufig verbreiteten “Ein-Hand-Kameras”, eine Überlastung vermieden wird.
Preis
Im Bereich der digitalen Videografie hat Qualität, gute Verarbeitung und der Produktnamen seinen Preis.
Gute Kameras mit einer guten und zukunftstauglichen Ausstattung sind oft ihren Preis wert.
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