Kampf der Giganten: Android vs. iPhone Teil 3

by ischroedi on 1. September 2010

Teil 3: Musik in unseren Ohren

Das iPhone schlägt zurück!

In der letzten Runde unseres Kampfs der Giganten kloppten sich Android und iPhone um die Flash-Kompatibilität. Eine Runde, die das Android-OS klar für sich entscheiden konnte. Das iPhone ist nocht nicht K.O. – aber ein Sieg nach Punkten war die erste Runde allemal. Das iPhone sitzt schnaufend in seiner Ecke des Rings und bereitet sich auf den Gegenschlag vor: und es macht Musik!

Musik machen: das können sie alle

Das Thema MP3 und Musik ist so präsent, dass es schon gar nicht mehr auffällt. Im Mobilfunkbereich beherrscht heute ja noch jedes popelige 20-Euro-Modell von Alcatel das Speichern und Abspielen digitaler Musik; es versteht sich von selbst, dass Smartphones wie das iPhone oder auf Android-Basis Musik so sicher beherrschen müssen wie die Telefonie. Und mal ganz ehrlich: allzuviel zu beherrschen gibt es da nicht. Eine Software, die die Musik abspielt, ein Kopfhörer – und fertig ist das multimediale Telefon. Und dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede, die das iPhone bereits in den ersten Sekunden des Kampfes selbstsicher um den Androiden herumtänzeln lassen.

Der Apple-Trumpf: iTunes

Denn mit der einfachen Abspielmöglichkeit ist es nicht getan. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass der Android auf einem Gerät läuft, das dieselben technischen Voraussetzungen wie das iPhone mitbringt – zum Beispiel einen Klinkenstecker, der es ermöglicht, das Smartphone auch mit super HiFi Kopfhörer auszustatten als denen, die standardmäßig mitgeliefert werden: es bleibt die Frage nach dem Drumherum; wo kommt die Musik her, wo geht sie hin? Beim Android gibt es hier frei nach dem Open-Source-Prinzip unzählige mehr oder weniger gute Möglichkeiten, Musik zu kaufen und zu verwalten. Das iPhone dagegen hat hier eine einfache Antwort: iTunes. Während der Android unentschlossen mit den Fäusten herumfuchtelt – knallt das iPhone dem Kontrahenten seine Musiksoftware mit einem gewaltigen rechten Haken direkt auf die Nase. Der für seinen Teil wankt, taumelt, und fällt um.

Apple und die Musik

Es gibt auf dem Markt keine vergleichbare Software, die iTunes das Wasser reichen könnte. Fernab vom Shop und DRM-Schwulitäten ist iTunes für das Multimedia-Telefon wie das Ladegerät für den Akku. Einfach, geradlinig und funktional ist diese Lösung – so dass es fast schon nichts mehr ausmacht, dass der User nicht an iTunes vorbeikommt. Für das iPhone im Besonderen gilt natürlich auch das Alter der Software: iTunes ist dank der mobilen Abspielgeräte von Apple längst auf dem Markt etabliert. Ein Fundus an Renommée und Erfahrung, der dem iPhone nur zu Gute kommen kann.

Punktsieg für das iPhone

Musik beherrschen sowohl Android als auch iPhone; aber mit dem iPhone macht Musik(-management) einfach mehr Spaß. Nicht nur das iPhone, sondern die ganze Firma Apple ist so eng mit Musik verknüpft – da kann der Android nicht gegen anstinken. Nach dem vernichtenden rechten Haken erhebt sich Android nur langsam – während die Punktrichter das Ende der Runde verkünden. Wir werden sehen, womit der Android in der nächsten auftrumpfen kann.

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